<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Work-Life-Balance on Wisdom Wellness</title><link>https://wisdomwellness.de/saeulen/work-life-balance/</link><description>Recent content in Work-Life-Balance on Wisdom Wellness</description><generator>Hugo</generator><language>de-DE</language><lastBuildDate>Wed, 30 Sep 2026 00:00:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://wisdomwellness.de/saeulen/work-life-balance/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Deep Work – wie ich mir meine Konzentration zurückgeholt habe</title><link>https://wisdomwellness.de/artikel/deep-work-im-fuehrungsalltag/</link><pubDate>Wed, 30 Sep 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://wisdomwellness.de/artikel/deep-work-im-fuehrungsalltag/</guid><description>&lt;p&gt;Irgendwann fiel mir auf, dass mein Kalender aussah wie ein Schweizer Käse und&#10;meine eigentliche Arbeit in den Löchern stattfand — in Fünfzehn-Minuten-Fetzen&#10;zwischen zwei Meetings, ständig unterbrochen von diesem kleinen roten Punkt.&#10;Das Ergebnis: Ich war den ganzen Tag beschäftigt und hatte abends nichts&#10;geschaffen, worauf ich stolz war. Der Begriff, der das Gegenteil beschreibt,&#10;stammt von Cal Newport: &lt;strong&gt;Deep Work&lt;/strong&gt; — ungestörte, konzentrierte Arbeit an&#10;einer einzigen anspruchsvollen Sache.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Informations-Diät – ich habe mein Gehirn auf Entzug gesetzt</title><link>https://wisdomwellness.de/artikel/informations-diaet/</link><pubDate>Fri, 25 Sep 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://wisdomwellness.de/artikel/informations-diaet/</guid><description>&lt;p&gt;Es gab einen Abend, an dem ich zwei Stunden am Handy verbracht habe und danach&#10;nicht eine einzige Sache wiedergeben konnte, die ich gelesen hatte. Nicht eine.&#10;Ich konsumiere beruflich den ganzen Tag Informationen — und habe abends&#10;offenbar trotzdem noch Hunger. Nur satt macht es nicht. Also habe ich das&#10;gemacht, was man mit jeder schlechten Ernährung macht: eine Diät. Eine&#10;Informations-Diät.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="warum-diät-das-richtige-wort-ist"&gt;Warum „Diät&amp;quot; das richtige Wort ist&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Vergleich ist ehrlicher, als er klingt. Bei Essen unterscheiden wir&#10;selbstverständlich zwischen Nährwert und leeren Kalorien — bei Information tun&#10;wir das selten. Dabei ist ein algorithmischer Feed genau das: unendliche leere&#10;Kalorien, zusammengestellt von einer Maschine, die nicht will, dass ich satt&#10;werde. Kyle Chayka beschreibt in „Filterworld&amp;quot;, wie Algorithmen nicht nur&#10;auswählen, was wir sehen, sondern nach und nach glätten, was wir mögen. Und&#10;Hans Rosling zeigt in „Factfulness&amp;quot; die andere Seite: Ein dramatischer&#10;Nachrichten-Feed erzeugt systematisch ein falscheres Bild der Welt, als die&#10;Daten hergeben.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Der Kaiser, der sich jeden Abend selbst ermahnen musste</title><link>https://wisdomwellness.de/artikel/stoizismus-mit-marcus-aurelius/</link><pubDate>Tue, 08 Sep 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://wisdomwellness.de/artikel/stoizismus-mit-marcus-aurelius/</guid><description>&lt;p&gt;Das meistgelesene Buch auf meinem Nachttisch ist fast zweitausend Jahre alt, und&#10;sein Autor wollte nie, dass es jemand liest. „Meditations&amp;quot; — auf Deutsch meist&#10;„Selbstbetrachtungen&amp;quot; — ist das private Notizbuch des römischen Kaisers Marcus&#10;Aurelius: Erinnerungen an sich selbst, geschrieben nachts, im Feldlager, zwischen&#10;Entscheidungen, die Menschenleben kosteten. Kein Ratgeber. Gerade deshalb wirkt er.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="vorweg-das-ist-kein-meditationsbuch"&gt;Vorweg: Das ist kein Meditationsbuch&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Der Titel führt in die Irre. Mit Achtsamkeits-Meditation, wie Sarah sie in&#10;&lt;a href="https://wisdomwellness.de/artikel/meditation-fuer-ungeduldige/"&gt;Meditation für Ungeduldige&lt;/a&gt; beschreibt, hat „Meditations&amp;quot; nichts zu tun. Es&#10;ist &lt;strong&gt;Stoizismus&lt;/strong&gt; — eine praktische Philosophie, die auf eine einzige Frage&#10;zuläuft: Was liegt in meiner Macht, und was nicht? Meine Gedanken, meine&#10;Entscheidungen, meine Reaktionen: meine Sache. Das Verhalten anderer, das Wetter,&#10;die Quartalszahlen: nicht meine Sache. Punkt.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Ikigai im Berufsalltag – warum ich morgens aufstehe (und wofür)</title><link>https://wisdomwellness.de/artikel/ikigai-im-berufsalltag/</link><pubDate>Tue, 25 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate><guid>https://wisdomwellness.de/artikel/ikigai-im-berufsalltag/</guid><description>&lt;p&gt;Es gab eine Phase, da bestand mein Morgen aus drei Snooze-Runden und einem&#10;Gedanken: „Schon wieder Dienstag?&amp;quot; Nicht Burnout, nicht Krise — nur diese zähe&#10;Sinnlosigkeit, die sich einschleicht, wenn man zwei Jahre im selben Hamsterrad&#10;läuft. In genau dieser Phase ist mir das Buch „Ikigai&amp;quot; von Héctor García und&#10;Francesc Miralles in die Hände gefallen.&lt;/p&gt;&#10;&lt;h2 id="was-ikigai-wirklich-meint"&gt;Was Ikigai wirklich meint&lt;/h2&gt;&#10;&lt;p&gt;Ikigai wird gern als hübsches Venn-Diagramm verkauft: die Schnittmenge aus dem,&#10;was du liebst, was du kannst, was die Welt braucht und wofür man dich bezahlt.&#10;Das Diagramm ist westliches Marketing — der Kern ist schlichter und schöner:&#10;Ikigai ist &lt;strong&gt;der Grund, morgens aufzustehen&lt;/strong&gt;. In Okinawa, wo die Autoren&#10;recherchiert haben, ist das selten der große Lebenstraum. Es ist der Garten. Die&#10;Nachbarin. Das Handwerk, das man mit 90 noch ausübt.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>